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Samstag, 16. Oktober 2021

Wichteln bei niwibo

 Das ist ein Wichtel

Es ist einer von vielen, denn sie sehen alle etwas anders aus.

Auf jeden Fall haben sie aber eine, meist rote Zipfelmütze auf dem Kopf und sind sehr klein.


 Wikipedia sagt dazu:

Wichtel oder Wichtelmännchen ist ein Diminutiv von Wicht, einem Begriff, der im Altdeutschen allgemein für lebendes Wesen, Geschöpf stand...

Begrifflich abgeleitet ist der aus Skandinavien stammende Brauch des  vorweihnachtlichen Wichtelns.

Ja, und genau darum dreht sich dieser Post, ums Wichteln.

In der Internetwelt, in Foren und Blogs, wichtelt man nun schon einige Jahre auch ausserhalb der Vorweihnachtszeit, z.B. um den Geburts- bzw. Jahrestag des eigenen Blogs zu feiern und dabei viele liebe Menschen dran teilnehmen zu lassen.

Diese schöne Idee hatte auch Nicole mit ihrem Blog niwibo und ich habe mitgemacht.

 

 Das Wichtelmotto war: Verwöhnen

Nicole hatte sich richtig Gedanken gemacht, an alle Teilnehmer einen Fragebogen verschickt, um den Teilnehmern noch ein paar Vorlieben zu entlocken und die Wichtelregeln mitgeteilt.

So etwas ist ganz schön spannend. Wer beschenkt wohl mich, also wer ist mein Wichtel?

Und was schenke ich meinem Wichtelpartner? Kenne ich den Blog wo ich der Wichtel bin? Gefällt meiner Wichtelpartnerin mein Wichtelgeschenk?

Nun, die erste Frage kann ich nicht auflösen, denn ich habe kein Wichtelgeschenk bekommen.  Das finde ich schon traurig, denn ich hatte mich richtig drauf gefreut.

Zeigen, was ich bekommen habe, kann ich deshalb natürlich auch nicht. *

So komme ich nun zu zu meiner Wichtelpartnerin. Ich bin der Wichtel von Karin mit ihrem Blog

KarinNettchen

Karin kannte ich bislang noch nicht und auch nicht ihren Blog. Ui, da habe ich aber einige Tage überlegen müssen. Jemand, der so viel und toll handarbeitet, dem brauch ich nicht mit meinen eher laienhaften Handarbeitskünsten kommen. Ich habe etliche Male in ihrem Blog gestöbert, denn ich sollte und wollte sie doch verwöhnen.

Ich hoffe, es ist mir gelungen

mit einem selbstgemachten Rosmarinöl, weil sie gerne kocht
 
und einer selbstgeschriebenen und gebundenen Geschichte, mit der sie ihren Enkel verwöhnen kann.
 

Schnell noch eine Karte gebastelt und
 
ab ging die Post!
 
Ich war so begeistert von der Wichtelaktion, dass ich meine Augen beim Datum nicht richtig aufgemacht habe und mein Wichtelpaket viel zu früh geschickt habe. Aber besser zu früh, als gar nicht.
 
Trotz der Enttäuschung, dass mich kein Wichtel gefunden hat, * Update s. u.
bin ich schon total gespannt auf all die anderen Wichtelgeschichten bei Nicole
und bin natürlich bei der Geburtstags-Linkparty dabei
Herzlichen Glückwunsch.

* 16.10.2021 12.25 - Soeben habe ich mein Wichtelpaket erhalten. Ich wurde nicht vergessen! Wie schön! Fotos davon stelle ich heute später ein.
 
 
 
TATA! Jetzt das grosse Update
 
Wie aufregend! Ich habe hier in Norddeutschland wirklich ganz traurig gesessen und gedacht, mein Wichtel hat mich vergessen. Und weiter unten im Land sitzt die Anita, vom Blog annitanni , welche mein Wichtel ist und ist auch traurig, weil ihr Päckchen nicht bei mir ankommt.
 
Heute mittag kam es dann - HURRA  - da haben sich im Norden und im Süden aber Zwei gefreut! 
 
Und nun kann ich doch noch zeigen, was ich Tolles bekommen habe. Auspacken!
 
 
Eine ganze Menge Päckchen kamen da aus dem einen Paket. Da habe ich gleich mal meine Geschenke-Auspack-Schere daneben gelegt.


Und das war alles drin!

Lakritze, Tee, Badeöle, eine Freu-Karte, ein Teelichhalter nebst Teelicht und Streichhölzern und...


...ein liebevoll genähtes Patchworkherz und...


...ein hammergeiles (Entschuldigung für die Wortwahl, aber so ist es halt) Täschchen mit einem Fledermausanhänger.

Den Anhänger kann man abmachen und das Täschchen so natürlich auch ausserhalb der Halloweenzeit nutzen. Mir fallen geich mehrere Orte ein, wo ich das Täschchen als Aufbewahrung haben möchte. Ich finde das total gut!


Hier habe ich mal alle Schätze hinein gepackt, bis auf den Teelichhalter. So einen aus Metall, der schimmert, da habe ich auch schon eine Weile mit liebäugelt. In Silber hatte ich den nicht gesehen. Der passt perfekt hierher.

Ganz lieben Dank, liebe Anita. Da ist nichts dabei was ich umtauschen möchte *zwinker*.

Ich finde alles wunderbar!

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Fischerhude und Kunst

* Dieser Blogbeitrag enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung

Niwibo sucht Kunst im Oktober... ja, das ist doch ein feines Thema.

Darüber kann man eine Menge schreiben...

z.B. das ich Kunst in Fischerhude gesucht habe.

Fischerhude ist ein kleines pittoreskes Künstlerdorf nördlich von Bremen, in der Nähe von Worpswede, nur nicht ganz so bekannt und nicht ganz so voll mit Kunst, aber dennoch absolut ein Ort, der sich lohnt, ihn zu besuchen.

Ich wollte schon seit längerem dort hin und nun haben wir es tatsächlich letztens geschafft.

 
 
Der Dorfkern ist voll uriger Gassen und Häuser.


Verwunschene Gärten ahnt man beim Blick über Hecken.


Museen befinden sich in alten Bauernanlagen.

Und an fast allen Häusern kann man irgendwas kaufen - nicht nur Kürbisse und Beton-Deko wie hier, sondern auch Blumen, Karten, Bücher und viel Selbstgemachtes.

 Auf der Suche nach Kunst sind wir dann weiter durch Gassen und Gässchen gewandert.

Wir haben die Friedhofsmauer bewundert, die mit alten Grabsteinen gebaut wurde.

So viele tolle alte Häuser haben wir wir bewundert, aber konnten die meisten nicht besuchen.

Wir waren an einem Dienstag dort... das ist wohl der falsche Tag.

Viele Leute waren mit uns dort unterwegs und so haben wir uns gefreut, nicht am Wochenende dort zu sein, denn dann wird es wohl richtig voll. Aber das Kunstleben findet dort leider erst ab Mittwoch bis Sonntag statt - nicht am Dienstag. 

Nette Lokale und Cafés konnten uns aber zumindest ein wenig trösten.

Die waren auch gut besucht.

Neben dem leiblichen Wohl haben wir uns dann noch ein paar Kleinigkeiten aus einem netten Laden und der Kerzenmanufaktur dort zum Trost gegönnt. Sehr schade, dass gerade die Kunst und Keramik, für die Fischerhude ja bekannt ist, von mir nicht gefunden wurde. 

Dennoch ist es ein absolut sehens- und besuchenswerter Ort. Es war ein schöner Tag, den wir dort verlebt haben.

Der Meinung sind wohl auch viele andere Leute. Kurz nachdem ich dieses Foto aufgenommen habe, waren aller Tische besetzt.

Ja, und ich habe auch Kunst gesucht, aber leider nicht gefunden, dafür aber einen sehenswerten Ort, den ich wohl am falschen Wochentag besucht habe. Ich werde nochmal hinfahren. Ich denke am besten an einem Mittwoch, dann sind noch nicht zuviele Leute dort, aber die Galerien, Museen und Werkstätten sind offen.

Freitag, 8. Oktober 2021

Fette Beute

Fette Beute habe ich gemacht.

Da ich im Garten etwas umgestalte, musste ich einige Fetthennen abschneiden.

Und nun stehen überall bei mir und meinen Nachbarn Fetthennen in den Vasen und Krügen.

Eine Herbstaster "Alma Pötschke" hat sich dazu gesellt, und so begrüßt dieser Strauss uns, im Flur ganz rustikal in einem alten Tonkrug, den ich mal vor Jahren von einer alten Dame geschenkt bekam.

Ich finde,  dieser Strauß macht sich gut bei Holunderblütchens Friday-Flowerday

 Ob die "Elsbeth" auf dem Bild wohl Tränen darüber vergiesst, dass nicht alle Blüten ihren Weg in Vasen gefunden haben?

Es tut mir auch leid, aber es waren einfach zu viele Blüten, die ich abgeschnitten habe, um sie zu verpflanzen.

Ich bin dabei ein neues Beet zu gestallten. Zwar tragen Fetthennen zwar das Wort "fett" im Namen, deshalb mögen sie aber lange noch keinen fetten Boden. Hier an der Seite ist die Erde mager und so hoffe ich, dass sie sich hier wohlfühlen und nicht immer so auseinanderfallen.

Es sieht ja im Moment etwas karg aus. Ich will noch einige Eisenteile dort arrangieren und der Rest wir sich hoffentlich nach und nach finden.

Es sind noch reichlich Fetthennen mit Blüten im Garten, die so bis zum Frühjahr stehen bleiben und so Insekten noch eine Weile Nahrung und später Schutz bieten.

Und wie schon oben erwähnt, auch in der Wohnung gibt es kaum eine Stelle ohne Fetthennen.

Hier habe ich sie auf dem Sideboard in einem Blumentopf untergebracht.

Auch neben dem Fernseher stehen sie und...

...Natürlich sind auch in meinem kleinen Zimmer Fetthennen eingezogen.
Ich habe sie in Keramikvasen gestellt, die ich mir vor ca. 2 Jahren gekauft habe.

Kurz danach habe ich in alten Zeitschriften geblättert.


Da sehe ich doch diese Keramikgefäße in einer Zeitschrift aus dem Frühjahr 1977.
Die 2. von links in der unteren Reihe könnte eine "Schwester" meiner Vasen sein.

Dieser Artikel ist heute noch genauso lesenswert, wie vor über 40 Jahren.


Er stammt aus einer Ausgabe der Zeitschrift "100 Ideen".

Meine absolute Lieblingszeitschrift damals und auch heute immer noch. Jedes Heft ist heute noch aktuell. Vieles von dem, was man als Neuheit angeblich entdeckt, wurde dort schon gezeigt. Auch Wiederverwertung und Nachhaltigkeit sind immer wiederkehrende Themen, wobei das Wort "Upcycling" allerdings nicht vorkommt. Leider wurde die Zeitschrift 1978 (in Deutschland) eingestellt. Es gab zu wenig Leser.
 
Zum Glück habe alle Ausgaben, bis auf die erste. Ja, so habe ich auch bei dieser Zeitschrift "fette Beute" gemacht.